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RLI - Verein


VEREIN FÜR INTERDISZIPLINÄRE
FORSCHUNG UND PRAXIS (ViF)

Frauenforschungsinstitut "Rosa Luxemburg" (RLI)


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Wer wir sind

Wir sind Menschen, die an einer Wissenschaft interessiert sind, welche die Erfahrungen von Frauen in der Gesellschaft - im Beruf, in der Familie, in Wissenschaft, Politik und Kultur - ernst nimmt. Wir wollen Forschung im Interesse von Frauen fortentwickeln und wenden uns gegen die bisherige Ausblendung und Verdrängung weiblicher Erfahrung und die mangelnde profuktive Berücksichtigung unserer Interessen in den Wissenschaften, in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Allgemein fördern wir Forschung von und für Frauen, ohne selbst unbedingt Wissenschaftlerinnen sein zu müssen; wir legen Wert auf die konstruktive Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Journalistinnen und allen anderen interessierten Frauen.

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Was wir wollen

Wir wollen die Entwicklung einer frauen-, kinder- und naturfreundlichen (=menschlichen) Natur- und Technikwissenschaft sowie Medizin mit einer sozial und ökologisch angepaßten Technologie. Wir wollen dazu beitragen, daß gleichzeitig mit dem Sexismus und der Diskriminierung von Frauen auch jeglicher Rassismus in der Gesellschaft und in den Wissenschaften - und zwar weltweit - abgebaut wird. Wir wollen eine Wissenschaft, Forschung und Lehre bzw. Bildungsarbeit fördern, in denen eine feministische Perspektive und eine interdisziplinäre Herangehensweise grundlegend sind. Wir unterstützen Frauen in ihren beruflichen, politischen, feministischen und ökologischen Aktivitäten

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Interdisziplinäres Forschungsinstitut (Rosa Luxemburg Institut - RLI)

Durch den Aufbau eines interdisziplinären (Frauen-)Forschungsinstituts wollen wir theoretische und empirische Beiträge im Frauen-Interesse erarbeiten, Informationsnetze verstärken, Beratungsdienste anbieten, Gutachten zu bestimmten Fragen erstellen, Referentinnen vermitteln, in die Öffentlichkeit wirken und allgemein praxisorientiert arbeiten. Dabei legen wir großen Wert auf die Vernetzung mit Initiativen, die in die gleiche Richtung arbeiten. Das Institut soll für feministisch orientierte Frauen aus unterschiedlichen Praxis- und Arbeitsbereichen als Knotenpunkt in der Zusammenarbeit fungieren. Wir streben dabei Arbeitskooperationen auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene an.

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Arbeitsgruppen

Spezielle Aktivitäten organisieren wir in Form von Arbeitsgruppen, die jeweils zu einem bestimmten Thema, einen Themenbereich und/oder zur Planung und Durchführung eines bestimmten Vorhabens gebildet werden. Bereits erfolgreich abgeschlossen sind die folgenden AG's: eine AG über Mileva Maric, die erste Ehefrau Albert Einsteins, und ihren Anteil an der speziellen Relativitätstheorie; eine AG "Frauen, Ökologie, und 'Dritte' Welt", die sich mit dem Thema "Wasser" befaßt hat, eine AG zur Kritik der Gentechnik und die AG "Bibliograhie zur Frauenforschung in Naturwissenschaften/Technik/Medizin", die ein Frauenfest zur Unterstützung der Dokumentation organisierte. Ein Jahr lang gab es eine Arbeitsgruppe von Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen zum Thema "Zeit". - Neue Arbeitsgruppen können können jederzeit gebidet werden und wie bisher mit Stellungnahmen und/oder Artikeln zu speziellen Themen nach außen wirken oder auch eine Ausstellung vorbereiten und organisieren.

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Tagungen, Seminare, Symposien und Kongresse

Zwecks wechselseitigen Austausches und der Entwicklung tragfähiger Perspektiven in unseren Arbeitsbereichen bzw. zu einzelnen Themen planen und organisieren wir Tagungen, Seminare und Kongresse. 1994 beteiligten wir uns zusammen mit mehreren Umweltorganisationen an der Planung, Organisation und Durchführung eines Symposiums zur Politik der Weltbank und des IWF, welches im Albert-Schweitzer-Haus in Wien stattfand. Mitglieder unseres Vereins waren beteiligt an der Planung und Durchführung des ersten österreichischen Kongresses von Frauen in Naturwissenschaften,Technik, Medizin und Handwerk, in Wien im November 1993 (zusammen mit "Anakonga" und der VHS Ottakring), wobei auch über unsere Erfahrungen vorgetragen wurde. Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Politiwissenschaft (ÖGPW) und dem Österreichischen Institut für Internationale Politik (ÖIIP) veranstalten wir ein internationales und wirklich interdisziplinäres Symposium zum Naturbegriff in der wissenschaftlichen und politischen Kontroverse (Wien 1997).

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Beratung, Koordination, Dienstleistungen, Archiv

  1. Wir beraten Frauengruppen in der Durchführung von Tagungen und Aktionen in den Bereichen feministischer Auseinandersetzung mit Naturwissen-schaften/Technik/Medizin
  2. Entwicklungspolitik / "Dritter" Welt bei uns und in außereuropäischen Ländern und
  3. in anderen Bereichen der Frauenforschung.

Wir vermitteln Referentinnen und stellen Literaturhinweise und Informationsmaterial zu diesen Themenbereichen zur Verfügung (gegen Unkostenersatz). Wir fördern die Vernetzung von Frauenprojekten untereinander und unterstützen Frauen in ihren beruflichen und politischen/feministischen und/oder ökologischen Aktivitäten. Unsere Mitglieder erhalten Unterstützung in der Planung und Durchführung von Arbeitsgruppen und Vorträgen. Wir versuchen, Frauenarbeitsplätze in unseren Bereichen zu schaffen. Wir verfügen über zwei Privat-Archive bzw. Bibliotheken zum Bereich "Frauenforschung in den Naturwissenschaften" und "Frauen und 'Dritte' Welt" . Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit von Frauen aus Wissenschaft und Kunst.

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Publikationen und Verlag

Der Verlag des Rosa-Luxemburg-Instituts gibt einzelne Werke sowie eine Reihe heraus: 1) Die Reihe Arbeitspapiere aus dem RLI, in welcher Ergebnisse der Frauenforschung und Dokumentationen zu eigenen Veranstaltungen publiziert werden; 2) Arbeitshilfen: hierzu gehören zum Beispiel Bibliographien bzw. bibliographische Dokumentationen und Materialien für die Bildungs und Öffentlichkeitsarbeit. Der bisherige Schwerpunkt der Publikation umfangreicher Bibliographien dient dem Zweck, den Aufbau der entsprechenden neuen Praxis und Forschungsbereiche dadurch zu fördern, daß der Zugang zur vorhandenen Literatur erleichtert wird.

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Verein für interdisziplinäre Forschung und Praxis - Regelmäßige Treffen und Rundbriefe

Als organisatorischen Rahmen für unsere Arbeit haben wir im Frühjahr 1991 den Verein für Interdisziplinäre Forschung und Praxis gegründet. Die allgemeinen Treffen und jours fixe des Vereins bilden den Ausgangs- und Kristallisationspunkt zur Planung weiterer Aktivitäten und für den informellen Gedankentausch. Teil der Treffen ist zumeist ein Vortrags- oder Diskussionsthema, zu dem Gäste herzlich eingeladen sind. Die Treffen finden nach Bedarf statt; über ihre Ergebnisse informiert ein internes Protokoll, das in Form eines Rundbriefes an die Mitglieder und auf Wunsch auch an Interessierte verschickt wird. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit Treffen und Vorträge zu organisieren.

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Mitgliedschaft

Jede Frau, die die Ziele des Vereins unterstützt, kann ordentliches Mitglied werden. Männer, die unsere Ziele unterstützen, können fördernde Mitglieder werden. Derzeitige Höhe der Mitgliedsbeiträge: für ordentliche Mitglieder jährlich öS 250,- bzw. DM 35,-; bzw. SF 31,-; ; für Personen mit geringem Einkommen jährlich öS 150,- bzw. DM 21,-; bzw. SF 19,-; ; für fördernde Mitglieder jährlich öS 500,-; bzw. DM 100,-; bzw. SF 89,-; . Kon-en: (in Österreich:) KontoNr. 92010.871, P.S.K. Wien (BLZ 60 000); (in der BRD:) PGA Frankfurt/M., KontoNr. 4655 66603 (BLZ 500 100 60).

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Adressen

Verein für Interdisziplinäre Forschung und Praxis: Postfach 12, A-1091 Wien, Österreich.

RLI, Julius-Tandler-Pl. 5/26, A-1090 Wien, Österreich
Fax (ab 13 h): +43/1/3174929

Email: <rli@frauen.at>;
WebSeite im INTERNET/WWW: ../welcome.html.


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